Artikel nach Markierung anzeigen: Koeln
Demo am Rudolfplatz
Am 30.4.10 Freitagnachmittag zogen Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter der Kölner Jugendzentren durch die Innenstadt um lautstark gegen die geplanten Kürzungen in der offenen Kinder und Jugendarbeit zu demonstrieren.
Die anschließenden Kundgebung auf dem Rudolfplatz ,unter dem Motto:“Keine Kürzung für Kurze“, zeigte einen guten Einblick in die tägliche Arbeit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit .Mit unterschiedlichen Vorführungen von Musik über Clipdance, Akrobatik, Breakdance, HipHop, Fahrrad-Trial, u.v.m wollten die Kinder und Jugendliche die Öffentlichkeit und Politik auf den Missstand aufmerksam gemacht.
Noch hoffen die Verantwortlichen in den Verbänden, Einrichtungen und Projekten, dass Ihre Proteste und Bedenken gegen die Kürzungen gehört werden.
Smartmob gegen die Kürzungen im Jugendbereich
Es war ein beeindruckendes Bild als mehrere hundert Jugendliche schreiend die Treppen vom Dom zum Bahnhofsvorplatz herunterströmten, um dort nach dem fehlenden Geld für die Jugendarbeit zu suchen.
"Keine Kürzung für Kurze!" eine Aktion der Agot und Jugz -veranstaltete am 26.3.10 drei Smartmobs (=Flashmob mit Sinn/Grund/Aussage) gegen die 10%Kürzungen im Kinder und Jugendbereich.
Wir waren mit dabei und selten hat ein Protest so viel Spaß gemacht.
Bei You Tube sind die ersten Videos vom Flashmob online:
http://www.youtube.com/group/keinekuerzung
schaut sie euch an
In unserer Galerie könnt ihr euch ein paar Fotos dazu anschauen.
Gemeinsame Aktionen-gegen Kürzungen
Die Mitglieder der Jugz Regio Süd (Weiss, Baui, Eichi, Klingelpütz, Meschenich, Rheinstein) haben sich dazu entschlossen, gemeinsam Aktionen gegen die Kürzungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit außerhalb der Einrichtungen durchzuführen.
Die Kölner Selbsthilfe e.V. hat sich am Donnerstag, den 18.3. der Aktion an der Eigelsteintorburg angeschlossen.

Mitten zwischen den einkaufsgestressten und ersten sonnenhungrigen Kölnern spielten die Kinder und Jugendlichen der Einrichtungen in aller Ruhe Gesellschaftsspiele. Am kommenden Montag treffen wir uns wieder mit der Jugz Regio Süd vor dem Zoo ,um dort Federball und andere Bewegungsspiele zu spielen. Über eine große Unterstützung unserer Besucher würden wir uns freuen.
Am Sonntag den 21.3. 10 gegen 19 Uhr gibt es zu der Aktion einen Beitrag auf 107,1 UKW oder per Webradio "Radio Köln" zzu hören.
Eisbären in der Bezirksvertretung Nippes
"Ja! Zum Jugendzentrum"........."Keine Kürzung für Kurze !"........"Eiszeit in der Jugendarbeit!"
So schallte es gestern um das Nippesser Rathaus und ließ zumindest die MitarbeiterInnen in den unteren Etagen in ihrer Betriebsamkeit innehalten. Den BezirksvertreterInnen wurden zu ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr rund 500 Unterschriften aus den Nippesser Jugendeinrichtungen für den Erhalt der offenen Jugendarbeit überreicht.
Bernd Schößler -als Bezirksbürgermeister- hieß die Kinder , Jugendlichen und MitarbeiterInnen willkommen und bedankte sich für deren Engagement.
Die Bezirksvertretung beschloss einstimmig folgenden „Dringlichkeitsantrag zur offenen Jugendarbeit im Stadtbezirk Nippes“ :
Die Bezirksvertretung bittet den Rat der Stadt Köln im Rahmen des Haushaltberatungen die Mittel für offenen Jugendarbeit im Stadtbezirk Nippes so zu bemessen, dass die bisherige erfolgreiche Arbeit uneingeschränkt fortgesetzt und weiterentwickelt werden kann.
Begründung :
Die Bezirksvertretung ist sich der Wichtigkeit und Nachhaltigkeit offener Jugendarbeit bewusst. Daher werden seit Jahren Projekte der offenen Jugendarbeit mit bezirksorientierten Mitteln unterstützt. Auch bei der bekannt schwierigen Haushaltslage gilt es, diesen Bereich weiterhin so auszustatten, dass es nicht zu Einschnitten in der Angebotsstruktur kommt.
Keine Kürzung für Kurze !
Am Samstag, den 23.01. wird es in der Zeit von 9 - 14 Uhr vor dem Goldenen Kappes einen Infostand geben, wo über die Arbeit der Jugendeinrichtungen im Bezirk Nippes informiert wird. Außerdem werden Unterschriften für den Erhalt der Jugendeinrichtungen gesammelt, die der Bezirksvertretung Nippes zur nächsten BV-Sitzung vorgelegt werden.
Wir freuen uns über viele BesucherInnen am Stand.
Keine Eiszeit in der Jugendarbeit!
Köln als soziale Stadt braucht offene Kinder und Jugendarbeit!
Bildung findet nicht nur im Elternhaus, Kindergärten und Schulen statt - sondern auch in Jugendeinrichtungen!
Die aktuellen Kürzungsvorschläge durch die Kämmerei werden dazu führen, dass viele Jugendeinrichtungen ihre Pforten schließen müssen. Wenn Köln sich weiterhin als Soziale Stadt versteht, darf das nicht geschehen.
Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich ohne Leistungsdruck ausprobieren können, ihre Stärken und Neigungen entwickeln können und vor allem auch sinnvolle Freizeit verbringen können.
Die Förderung von Kindern und Jugendlichen ist die notwendigste Investition in die Zukunft!
Deshalb unterstützt den Vorschlag 1058 zum Bürgerhaushalt der Stadt Köln
Jeder, der eine E-Mailadresse hat kann mitmachen und mithelfen. Meldet euch beim Bürgerhaushalt der Stadt Köln an
Wenn ihr eingeloggt seid(ihr erhaltet eine Bestätigungs-email mit Passwort) klickt auf "Vorschläge Bewerten" und gebt bei "Vorschlags-Nummer anzeigen" den Vorschlag Nr. 1058 ein
"Köln als soziale Stadt braucht (weiterhin) Jugendzentren!"
und stimmt als Unterstützer dafür!
Dauert nur 3 Minuten!
Helft der Jugendarbeit mit Eurer Stimme, unterstützt die Zukunft der Kinder und Jugendlichen.








