Freitag, 22. März 2013 12:10

Schluß mit der Kürzung

Nicht nur der Dom wackelt .Es wird wieder gekürzt

Um 160 000 Euro will die Stadt ab kommendem Jahr das Geld für 40 Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Köln kürzen. Am 30. April 2013 steht die Verabschiedung des Haushalts der Stadt Köln für die Jahre 2013/14 auf der Tagesordnung des Stadtrats.

Doch schon in der vergangenen Woche gingen viele Kölner auf die Straße.

Ein breites Bündnis aus Vereinen und Initiativen, darunter Arsch huh, Attac oder die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hatte am Samstag den 16.März auf dem Neumarkt zu eine Kundgebung  aufgerufen.

Rund 500 Vertreter von sozialen Initiativen, Vereinen, Wohlfahrtsverbänden und Bürgerzentren haben am 19.03. vor dem Rathaus gegen die Sparvorschläge der Stadtverwaltung im sozialen und Bildungsbereich protestiert.

 

"Keine Kürzung für Kurze" war schon vor über zwei Jahren eine Kampange der Aktionsgemeinschaft „Offene Tür“ (Agot), der Jugendzentren Köln gGmbH (Jugz) und des Kölner Jugendring. Jetzt lebt sie wieder auf –aber dieses Mal verschärft.

 

Eindrücke der Kundgebung und von den Protesten finden sie hier.

 

Freigegeben in Aktuelles
Samstag, 01. Mai 2010 05:11

Demo am Rudolfplatz

Am 30.4.10 Freitagnachmittag zogen Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter der Kölner Jugendzentren durch die Innenstadt  um lautstark gegen die geplanten Kürzungen in der offenen Kinder und Jugendarbeit  zu demonstrieren.

Die  anschließenden Kundgebung auf dem Rudolfplatz  ,unter dem Motto:“Keine Kürzung für Kurze“, zeigte  einen guten Einblick in die tägliche Arbeit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit .Mit unterschiedlichen Vorführungen von Musik über Clipdance, Akrobatik, Breakdance, HipHop, Fahrrad-Trial, u.v.m   wollten die Kinder und Jugendliche  die Öffentlichkeit und Politik auf den Missstand aufmerksam gemacht.

Noch hoffen die Verantwortlichen in den Verbänden, Einrichtungen und Projekten, dass Ihre Proteste  und Bedenken gegen die Kürzungen gehört werden.

Bilder der Demo 

Freigegeben in Aktuelles

Es war ein beeindruckendes Bild als mehrere hundert Jugendliche schreiend die Treppen vom Dom zum Bahnhofsvorplatz herunterströmten, um dort nach dem fehlenden Geld  für die Jugendarbeit zu suchen.

"Keine Kürzung für Kurze!" eine Aktion der Agot und Jugz -veranstaltete am 26.3.10 drei Smartmobs (=Flashmob mit Sinn/Grund/Aussage) gegen die 10%Kürzungen im Kinder und Jugendbereich.

Wir waren mit dabei und selten hat ein Protest so viel Spaß gemacht.

 

Bei You Tube sind die ersten Videos vom Flashmob  online:

http://www.youtube.com/group/keinekuerzung

schaut sie euch an

 

In unserer Galerie könnt ihr euch ein paar Fotos dazu anschauen.

Freigegeben in Aktuelles
Samstag, 20. März 2010 09:10

Gemeinsame Aktionen-gegen Kürzungen

Die Mitglieder der Jugz Regio Süd (Weiss, Baui, Eichi, Klingelpütz, Meschenich, Rheinstein) haben sich dazu entschlossen, gemeinsam Aktionen gegen die  Kürzungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit  außerhalb der Einrichtungen durchzuführen.

Die Kölner Selbsthilfe e.V. hat sich am Donnerstag, den 18.3. der Aktion an der Eigelsteintorburg angeschlossen.

 

Mitten zwischen den einkaufsgestressten und ersten sonnenhungrigen Kölnern spielten die Kinder und Jugendlichen der Einrichtungen in aller Ruhe Gesellschaftsspiele. Am kommenden Montag treffen wir uns wieder mit der Jugz Regio Süd vor dem Zoo ,um dort Federball und andere Bewegungsspiele zu spielen. Über eine große Unterstützung unserer Besucher würden wir uns freuen.

Am Sonntag den 21.3. 10 gegen 19 Uhr gibt es zu der Aktion einen Beitrag auf  107,1 UKW oder per Webradio "Radio Köln" zzu  hören.

 

Freigegeben in Aktuelles
Sonntag, 31. Januar 2010 10:10

Eisbären in der Bezirksvertretung Nippes

"Ja! Zum Jugendzentrum"........."Keine Kürzung für Kurze !"........"Eiszeit in der Jugendarbeit!"

So schallte es gestern um das Nippesser Rathaus und ließ zumindest die MitarbeiterInnen in den unteren Etagen in ihrer Betriebsamkeit innehalten. Den BezirksvertreterInnen wurden zu ihrer ersten Sitzung in diesem Jahr rund 500 Unterschriften aus den Nippesser Jugendeinrichtungen für den Erhalt der offenen Jugendarbeit überreicht.

Bernd Schößler -als Bezirksbürgermeister- hieß die Kinder , Jugendlichen und MitarbeiterInnen willkommen und bedankte sich für deren Engagement. 

Die Bezirksvertretung beschloss einstimmig folgenden „Dringlichkeitsantrag zur  offenen Jugendarbeit im Stadtbezirk Nippes“ :

Die Bezirksvertretung bittet den Rat der Stadt Köln im Rahmen des Haushaltberatungen die Mittel für offenen Jugendarbeit im Stadtbezirk Nippes so zu bemessen, dass die bisherige erfolgreiche Arbeit uneingeschränkt fortgesetzt und weiterentwickelt werden kann.

Begründung :

Die Bezirksvertretung ist sich der Wichtigkeit und Nachhaltigkeit offener Jugendarbeit bewusst. Daher werden seit Jahren Projekte der offenen Jugendarbeit mit bezirksorientierten Mitteln unterstützt. Auch bei der bekannt schwierigen Haushaltslage gilt es, diesen Bereich weiterhin so auszustatten, dass es nicht zu Einschnitten in der Angebotsstruktur kommt.

Freigegeben in Aktuelles
Sonntag, 24. Januar 2010 12:00

Keine Kürzung für Kurze !

Am Samstag, den 23.01. wird es in der Zeit von 9 - 14 Uhr vor dem Goldenen Kappes einen Infostand geben, wo über die Arbeit der Jugendeinrichtungen im Bezirk Nippes informiert wird. Außerdem werden Unterschriften für den Erhalt der Jugendeinrichtungen gesammelt, die der Bezirksvertretung Nippes zur nächsten BV-Sitzung vorgelegt werden.

Wir freuen uns über viele BesucherInnen am Stand.

Keine Eiszeit in der Jugendarbeit!

Freigegeben in Aktuelles

Bildung findet nicht nur im Elternhaus, Kindergärten und Schulen statt - sondern auch in Jugendeinrichtungen!


Die aktuellen Kürzungsvorschläge durch die Kämmerei werden dazu führen, dass viele Jugendeinrichtungen ihre Pforten schließen müssen. Wenn Köln sich weiterhin als Soziale Stadt versteht, darf das nicht geschehen.


Kinder und Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich ohne Leistungsdruck ausprobieren können, ihre Stärken und Neigungen entwickeln können und vor allem auch sinnvolle Freizeit verbringen können.
Die Förderung von Kindern und Jugendlichen ist die notwendigste Investition in die Zukunft! 

Deshalb unterstützt den Vorschlag 1058 zum Bürgerhaushalt der Stadt Köln

Jeder, der eine E-Mailadresse hat kann mitmachen und mithelfen.  Meldet euch beim Bürgerhaushalt der Stadt Köln an 

Bürgerhaushalt Köln

Wenn ihr  eingeloggt seid(ihr erhaltet eine Bestätigungs-email mit Passwort) klickt auf "Vorschläge Bewerten" und gebt bei "Vorschlags-Nummer anzeigen" den Vorschlag Nr. 1058 ein

"Köln als soziale Stadt braucht (weiterhin) Jugendzentren!"

und stimmt als Unterstützer dafür!

Dauert nur 3 Minuten!

Helft der Jugendarbeit mit Eurer Stimme, unterstützt die Zukunft der Kinder und Jugendlichen.

 

Freigegeben in Aktuelles